Mag. Eva Pernt, MBA

Stubenring 24
1010 Wien

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Sonstige steuerliche Änderungen durch das BBG 2014

Umsatzsteuer

Für Telekommunikationsdienstleistungen, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen sowie elektronisch erbrachten sonstigen Leistungen im Bereich B2C wird ab 1.1.2015 der Leistungsort vom Unternehmerort hin zum Verbraucherort verlagert. Zur Erleichterung wird eine zentrale Anlaufstelle (EU-Umsatzsteuer-One-Stop- Shop) geschaffen, damit sich Unternehmer, die diese Leistungen erbringen, nicht in jedem Mitgliedstaat umsatzsteuerlich erfassen lassen müssen.

Bundesabgabenordnung

Die zuletzt im Jahr 2001 angepasste Umsatzgrenze für den Eintritt der Buchführungspflicht bei land- und forstwirtschaftlicher Betriebe wird von 400.000 € auf 550.000 € angehoben.

Amtshilfe-Durchführungsgesetz (ADG)

Durch die Neufassung des ADG wird die Zulässigkeit der ab Juli 2012 zum OECDStandard zählenden „Gruppenanfragen“ geregelt. „Gruppenanfragen“ beziehen sich auf eine Gruppe von Steuerpflichtigen, bei der Grund zur Annahme besteht, dass die von der Gruppe umfassten Personen steuerliche Vorschriften verletzt haben könnten.

Erfreuliches

Unter dem Motto „man freut sich auch über Kleinigkeiten“ möchten wir nicht versäumen, auf folgende Änderungen hinzuweisen:

  • Geringfügige Senkung der Lohnnebenkosten
  • Der ausschließlich vom Arbeitgeber getragene Unfallversicherungsbeitrag wird ab 1.7.2014 um 0,1 % auf 1,3 % gesenkt.
  • Der Insolvenz-Entgelt-Fonds, der bei Zahlungsunfähigkeit des Dienstgebers für die offenen Ansprüche der Dienstnehmer einspringt, wird durch den IE-Zuschlag vom Arbeitgeber finanziert. Dieser wird um 0,1 % auf 0,45 % gesenkt, allerdings erst ab 1.1.2015.

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